Wir tragen Verantwortung

Alter:

 ab 11 Jahren

Bereich:

 Ethik, Kunst, Politik, Religion

Themen:

 Klima, Migration

Europa schottet sich ab und bezahlt die tunesischen Ordnungskräfte, die Flüchtlinge zu vertreiben. Dazu schneiden sie die Flüchtlinge von jeder Versorgung ab – auch von der medizinischen. Dr. Ibrahim Foufana, selbst Flüchtling, hat die Versorgung der Mitleidenden übernommen.

Nachdem seine Krankenstation schon neun Mal von den Ordnungskräften niedergebrannt worden ist, hat Dr. Foumata seine Arbeit als Wanderarzt fortgesetzt. Das hat grausame Folgen: Er hat sich mit Typhus angesteckt. Er braucht dringend Hilfe. Wir haben 300 Euro überwiesen, damit er im Krankenhaus untersucht werden kann. Bitte unterstützt uns mit einer Spende!

Seit wir durch einen Beitrag im Auslandsjournal von der Arbeit des Arztes Ibrahim Foumata erfahren haben, unterstützen wir ihn mit Geld für Medikamente.

Ibrahim Foumata, ein junger Arzt aus Sierra Leone, ist Tag und Nacht im Einsatz, um den Flüchtlingen die nötigste medizinische Unterstützung zu geben.

Das ist nicht erwünscht. Wird er dabei erwischt, droht im das Gefängnis. Die Hilfsorganisationen mussten sich zurückziehen.

Online-Seminar mit Mirco Keilberth

Es ist spannend für die Jugendlichen, die Hintergründe von Flucht und Vertreibung am Schicksal eines jungen Arztes zu erfahren, der sich für andere aufopfert und nun selbst in Not ist.

Fernsehbeitrag von Anne Arend, Mirco Keilberth Anfang Februar, Auslandsjournal ZDF.

Wie Tunesien Europa hilft, sich von Migranten abzuschotten | auslandsjournal

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Einige Gedanken zu Migration

Tunesien ist zu einem Hotspot für Fliehende aus vielen Ländern geworden, die auf eine Überfahrt nach Europa hoffen.

Schon der Weg bis dorthin ist gefährlich. Viele Menschen verdursten in der Wüste oder werden überfallen.

Flüchtlinge in Tunesien:
Mittelmeer ist ihre letzte Chance /
ARD Morgenmagazin, 5.09 Min.

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Blicken wir 150 Jahre zurück

Damals flohen junge Menschen, getrieben von Armut und Perspektivlosigkeit aus Deutschland und nahmen Überfahrten in Kauf, die mindestens so gefährlich wie die über das Mittelmeer heute waren, nur viel länger. Sie gelten heute als Helden.

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Viele Städte haben noch heute deutsche Namen, wie Rostock, Bremen und Berlin. Quelle Eine bekannte Stadt in Brasilien heißt Teutonia.

Spendenaktion:
„Kleines Geld für große Not“

Helft uns dabei, die Arbeit von Ibrahim Foumata zu unterstützen, damit er den Menschen helfen kann. Wir bekommen laufend die Bestätigung von neutraler Seite, dass das Geld wirklich ankommt!

Den aktuelle Stand finden Sie hier

Wir sind fast 500 Euro im Minus und brauchen dringend Spenden!

Besonders glücklich ist Ibrahim Foumata, wenn er gesunde Babys zur Welt bringen kann. Leider erfahren wir oft, wie Mitte Juli von einer geglückten Geburt – und als wir Herzchen schickten, folgt die traurige Nachricht, dass es das Brüderchen nicht geschafft hat. Die Mutter war von Polizeikräften angegriffen worden.


Es sind vor allem die Kinder, für die die notwendigsten Medikamente fehlen. So kann es passieren, dass sie an gängigen Kinderkrankheiten und Fieber sterben müssen und Ibrahim ihnen nicht helfen kann.


Tagtäglich sieht Ibrahim Foumata die Folgen der europäischen Abwehrpolitik. Die harten Bilder, die wir dabei zu sehen bekommen, können wir hier nicht wiedergeben. Wir spüren aber die Verpflichtung, den Menschen zu helfen, die zwischen die Mühlsteine der Politik geraten.


Das Jahr 2026 begann schrecklich: Mit 6 Bulldozern zerstörten tunesische Ordnungskräfte die Krankenstation von Dr. Ibrahim Foumata im Flüchtlingscamp von Tunis. Sie brannten es restlos nieder, zum 3. Mal innerhalb von wenigen Monaten.

Das ist gewollt. Europa zwingt die tunesische Regierung, so unmenschlich wie möglich gegen die Flüchtlinge vorzugehen.

Eine Klasse wird aktiv

Am 09.04.2025 konnten wir mit Mirco Keilberth einen Online-Workshop für Schulen durchführen. Das war für die Schüler*innen etwas ganz besonderes, weil sie viele Fragen direkt beim Auslandskorrespondenten anbringen konnten und ausführliche Antworten bekamen.

Sie haben Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie an haverkamp@einmischen.jetzt

Unterstützt unsere Arbeit mit einer Spende. Sie kommt den Angeboten und damit den Kindern zugute!

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5 Kommentare
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Ich finde es gut das mann da so offen drüber spricht und mann die Leute unterstützen möchte ich würde mir wünschen das viele spenden und das es ihn schnell besser geht meine Meinung nach ist es richtig cool ein zoom Meeting zu machen um mit den Leuten zusprechen

Oki geht klar

Super sache

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