Zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert fegte ein Tsumani der Hexenverfolgung über das christliche Europa und insbesondere über Deutschland. Was hat dieser »Hexenwahn«. hinterlassen, was ist in unserer heutigen Kultur noch zu sehen.

Spurensuche
Das wollen wir gemeinsam mit Kai Lehmann untersuchen. Eine wichtige Rolle spielt die Erfahrungswert der Jugendlichen, die sich in ihrer Sprache und in ihren sozialen Medien widerspiegelt.
Kai Lehmann
Kai Lehmann, ist Historiker und Museumsdirektor und spezialisiert auf die Alltagsgeschichte, auf Zeugnisse und Kirchenbücher des einfachen Volkes vom 16. bis zum 18. Jahrhundert.

- Wie ist unser Frauenbild – hat es sich im Lauf der 200 Jahre positiv verändert?
- Wie ist unser Männerbild – bekämpfen wir heute immer noch Hexen?
- Wie ist unsere Gesellschaft – sind wir Fake News immer noch ausgeliefert?
- Was hat das vielleicht mit Mobbing und Deepfakes zu tun?

1. Die Meinung der Anderen
Die Jugendlichen erfragen in ihrer Umgebung die Meinung der Menschen, entweder per Umfrage auf der Straße oder in der Schule oder sie recherchieren in ihren sozialen Medien.

2. Was folgt daraus?
Sie fassen ihr Wissen zusammen, gestalten aus den Bildern und Videos eine Collage und bereiten so das Treffen mit den Expert*innen vor, für die dieses Wissen auch sehr interessant ist.

3. Expertise
Jetzt besuchen die Personen online die Jugendlichen, mit ihrer Expertise das Wissen der Jugendlichen abrunden. Es entsteht eine Lernsituation, die für beide Seiten interessant ist. Gemeinsam wird überlegt, wo die Jugendlichen eine Veränderung bewirken können.

4. Umsetzung
Das Wissen der Jugendlichen sucht eine Zielgruppe, um es wirken zu lassen. Das können Personen aus Politik und Gesellschaft sein, praktisch ist aber auch, eine aktive Öffentlichkeitsarbeit.
Verantwortlich für den Inhalt
Günter Haverkamp
Aktion Weißes Friedensband e.V.
Himmelgeister Str. 107a
40225 Düsseldorf
www.friedensband.de
haverkamp@einmischen.jetzt
2003 rief Günter Haverkamp Kolleg*innen aus den Medien zu einer Aktion gegen den drohenden Irakkrieg zusammen. Es entstand das weiße Friedensband steht und damit eine aktionsgestützte Bildungsarbeit. Hunderte kleine und große Aktionen entwickelten wir seitdem mit Jugendlichen.
2024 erhielt Günter Haverkamp für seine Arbeit das Bundesverdienstkreuz.
