Die zentrale Aktion
Die „Mauer des Sprechens“

Schulaktionen

2019 Schulfest Hulda Pankok Gesamtschule Düsseldorf. Die MAUER DES SPRECHENS interessierte die Jugendlichen sehr. Lehrer Gulaziz Kizilay legt auch Hand an.

2013 Am Ende einer 9teiligen Workshopreihe entstand eine große MAUER DES SPRECHENS und ein Spot gegen sexuelle Gewalt. Der Spot

2014 Große Aktion MAUER DES SPRECHENS am Leo-Statz-Berufskolleg Düsseldorf. Die intensiven Gespräche haben uns sehr beeindruckt.

2009 TV-tivi dreht mit dem Logo-Team in Kerpen die MAUER DES SPRECHENS. Das gab weiteren Auftrieb für die Aktoiopmn
Aktion im Landtag NRW

2011 Fünf Schulklassen durften fünf Tage lang im Landtag NRW die Abgeordneten zum Thema sexuelle Gewalt ansprechen, interviewen und sie zur MAUER DES SPRECHENS bitten.
Soldatenfriedhof Ysselsteyn

2009 Ysselsteyn/Niederlande: auf dem deutschen Soldatenfriedhof mit 36.000 Kreuzen organisierten wir ein Wochenende zu sexueller Gewalt als Kriegswaffe.
2009 Evang. Kirchentag Bremen

2009 Evang. Kirchentag Bremen: Jugendliche aus Kerpen unterstützten unseren Stand mit der MAUER DES SPRECHENS, die wir gemeinsam entwickelt hatten.
Besondere Aktionen
gegen Sexuelle Gewalt


2006 – Kerpen – Zwei Wochen gegen sexuelle Gewalt
Zehn Tage lang bekamen 700 Jugendliche der Realschule Kerpen intensive Informationen zum Thema Sexuelle Gewalt. Danach zelebrierten 120 in einer Veranstaltung das gemeinsame NEIN.
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Als Aktion Weißes Friedensband planten wir für 2006 die ersten Aktionen zum Thema
Kinderprostitution. Bei der Themenbesprechung zum 10. Schuljahr wählten die Schüler der Religionsklasse 10 das Thema Kinderprostitution. Im Dezember beschlossen sie, ebenfalls eine Aktivgruppe zu bilden und nannten sich Amigos unidos: Freunde arbeiten zusammen. Seit mehreren Monaten bereits hatten sie sich mit dem Thema Kinderprostitution beschäftigt. Ende Januar 2006 war es dann soweit: In der Schule fand eine große Aktion statt.

2006 Rap gegen sexuelle Gewalt – die DVD mit dem erschütternden Text verschenkte sich gut. Die Band trat damit am Aktionstag auf. Text
Zwei Wochen zuvor hatte die Aktivgruppe Amigos unidos, unterstützt von der Aktivgruppe Menschenrechte, Plakate gemalt mit den Kinderrechtsartikeln, die durch Kinderprostitution verletzt werden. Jeden Tag empfing die Schülerinnen und Schüler der Realschule ein anderer Artikel zum Tagesbeginn. Die Aktivgruppen verteilten Zettel mit Geschichten von betroffenen Kindern und Jugendlichen. Dafür kamen jeweils Schüler früher zur Schuler. Am 30. Januar fand auf dem Schulhof die NEIN-Aktion statt: Alle 700 Schülerinnen und Schüler schrieben auf Papier-Backsteine ihr eigenes NEIN und klebten es auf große Papierbahnen. Die ergaben am nächsten Tag bei der Kundgebung in der Mensa das Bühnenbild: ein großes, 12 Meter langes NEIN. UNICEF war als zukünftige Partnerorganisation dabei und wird die Aktionsform unterstützen.

2007 + 2008 – Düsseldorf: Flughafen-Aktionen
Jugendliche konnten die Passagiere mit selbstgemachten Flyern bitten, die Augen
Weitere Informationen

2007 Flughafen Düsseldorf: 30 Jugendliche konnten Passagiere ansprechen und um Mithilfe bitten, sexuelle Gewalt an Gleichaltrigen zu verhindern.

2008 Flughafen Düsseldorf: Die Verwaltung bittet um Wiederholung der Aktion, weil sie von Passagieren so positive Rückmeldung bekommen hatten.
2009 Auf Einladung von innocence of Danger nahmen wir an einem Treffen von Expertinnen und Experten zur flächendeckenden Sensibilisierung von Fachkräften unterschiedlicher Professionen zur Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt an Mädchen und Jungen unter Einbeziehung der Neuen Medien in Deutschland in Kooperation mit dem DGfPI e.V. i.G. teil. Das beruhte auf unserer aktiven Beteiligung am 3. Weltkongress zur kommerziellen sexuellen Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen 2008 in Rio de Janeiro (Simona Blumkowski) und den Aktionen dieses Jahres gegen sexuelle Gewalt.

2010 Das Ergebnis der Aktion Angst-Orte-suchen wurde im Rathaus Kerpen vorgestellt. Die Bürgermeisterin, Polizei und Jugendamt waren ebenso begeistert wie die Medien.

2021 Kinderschuhe mit erschütternden Botschaften in einem Baum – bei der Aktion SCHUTZBAUM machten Kinder auf ihre Not in der Corona-Zeit aufmerksam.

2007 – Kerpen
Flashmob gegen sexuelle Gewalt
Informationen
Mit ihrem Flashmob gegen sexuelle Gerwalt an Frauen überraschten die Kerpener Jugendlichen die Menschen in Geschäften, Banken und Gaststätten.

2007 – Kerpen
Reisebüro-Aktionen gegen Kinderprostitution
Informationen

2010
Angst-Orte suchen
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2010 Aktion-Orte-Aktion: Kerpener Jugendliche fahnden nach Orten, an denen sie einmulmiges Gefühl bekommen und trugen sie mit Lösungsvorschlägen auf eine Stadtkarte auf. Das waren spannende Gespräche.

2007
Aktion GRENZEN einhalten
Weitere Informationen
Workshops mit ECPAT und Kindernothilfe für Jugendliche
Workshopangebot von Simona Blumkowski und
Catharina Schymczyk im Internet

2013
Spots gegen sexuelle Gewalt
Weitere Informationen
Am Ende einer 10teiligen Workshopreihe entstand auf Wunsch der Mädchen einer Klasse ein Spot gegen sexuelle Gewalt.

Wir begannen mit dem Thema Kindersoldaten. Der Film „Ich habe getötet“ stand im Vordergrund. In diesem Film kommen drei junge Männer und drei Frauen zu Wort. Sie erzählen, wie der Krieg ihr Leben zerstört hat. Erschütternd vor allem die Schilderungen der Mädchen.
Bereits im zweiten Workshop kam das Thema sexuelle Gewalt hoch, weil die drei Mädchen im Film über die Folgen ihrer Vergewaltigungen berichteten. Das erschütterte die Jugendlichen besonders stark.
Im dritten Workshop kam es dann zum Bruch: Die Mädchen der Klasse wollten ohne die Jungs weitermachen, weil die sich des Themas nicht gewachsen fühlten.
Es folgten fünf Workshops in denen die Mädchen immer tiefer in die Auseinandersetzung mit ihrer Situation gingen und den Spot organisierten.
Ein Workshop fand auf der Straße statt: Die Mädchen interviewten die Frauen und Mädchen, welche Strategien sie entwickelt haben, gegen Übergriffe von Männern. Sie fassten aber auch ihren Mut und fragen die Männer, was sie tun, keine Gewalt gegen Frauen auszuüben.
Es kamen völlig veränderte Mädchen in den nächsten Workshop. Sie hatten viel gelernt und begriffen, dass sie sich wehren müssen. Es war ein Erlebnis, als wie immer am Ende des Workshops die Jungs in die Klasse zurückkamen, die während dieser getrennten Workshops in anderen Räumen unterrichtet wurden. Sie hatten plötzlich nichts mehr zu sagen, bekamen für ihre dummen Sprüche harte Antworten und fragten mich allen Ernstes, was ich denn mit den Mädchen gemacht hätte. Nach diesem Workshop wollten die Mädchen nicht mehr mit mir weitermachen und sie wurden von zwei Mitarbeiterinnen weiterbetreut.
Düsseldorf, 07.05.2013. Die Mädchengruppe der BUS-Klasse suchte heute die passende Botschaft für ihren Werbespot zum Thema sexuelle Belästigung. Interessante Diskussionen rund um die Zielgruppe und den Slogan entstanden. Vor allem Jugendliche und Erwachsene soll der Werbespot ansprechen, denn von ihnen geht die größte Gefahr aus. Ganz klar ist, dass die Schülerinnen damit zeigen wollen, das sexuelle Belästigung respektlos und unnötig ist! Kommende Woche wird das Storyboard erstellt.

2008 und 2009
Solidarität mit Opfern sexueller Gewalt
Solidaritätsaktion für Favour
Favour (17), in Nigeria schweren Vergewaltigungen ausgesetzt, soll mit 18 abgeschoben werden. Die Jugendlichen sammelten und sorgten für Öffentlichkeit. Sie blieb.
Ein Mädchen erlebt in ihrer Heimat Elend, Verfolgung und Vergewaltigung. Nach dem Tod ihrer Eltern musste sie jahrelang auf der Straße leben und erlebte viel Gewalt. Favour wurde verhaftet und in ein Frauengefängnis gebracht. Während ihrer dreimonatigen Haft wurde die 15jährige Favour immer wieder vergewaltigt.
Ordensschwestern schafften es, Favour aus ihrem Heimatland Nigeria nach Deutschland zu holen. Sie war schwer traumatisiert. Es folgten Zwangsernährung und wochenlange Psychiatrieaufenthalte. Sie konnte sich wieder fangen, schöpfte Hoffnung und konnte zur Schule gehen. Ganz langsam begann sie wieder Vertrauen zu fassen.
Dann aber, einige Monate vor ihrem 18. Geburtstag kam die Ankündigung der Abschiebung, denn ihr Asylantrag wurde abgelehnt. Eine Rückkehr nach Nigeria hätte für Favour eine große Gefahr bedeutet. Sie hatte berechtigte Angst wieder ins Frauengefängnis gesteckt zu werden.
Dem Druck hielt sie nicht stand – sie erlebte einen totalen Zusammenbruch und musste wieder in die Psychiatrie. Die Vergangenheit hat sie wieder eingeholt. Sie war nicht mehr ansprechbar.
Die Leitung des Mädchenhauses in Hessen bat FRIEDENSBAND um finanzielle Hilfe, damit eine Rechtsanwältin den Fall aufnehmen und die Abschiebung verhindern kann.

Eine der Ideen der Jugendlichen: Steine bemalen und verkaufen. Zusammen mit den eindringlichen Beschreibungen von Favours Schicksal brachte das viel Geld ein.
Solidaritätsaktion für Karen

2013 Karen (17) hat in Uganda schwerste Kämpfe und Verletzungen erleben müssen, bevor sie gerettet und nach Deutschland kommen können. Nun droht ihr die Abschiebung. Jugendliche aus ganz Deutschland schlossen sich unserer Aktion an – sie kann bleiben.
GewaltMAL – der Gewalt ein Denkmal bauen
2012 entwickelten wir das Projekt GewaltMAL. Die Jugendlichen beschäftigten sich mit vier Gewaltformen, in denen die Kinder Erwachsenen ausgeliefert sind. Sie überlegten schließlich, wie Gewalt aussieht und welche Gestalt sie ihr geben würden. Wichtig war letztlich diese sinnliche Auseinandersetzung mit dem, was sie vielleicht selbst nicht ausdrücken können.
Das Plakat wurde von Eva Zimmermann entwickelt.

Sonntag, 15. März 2015
Thema Kindersoldaten im Jugendarrest
Bei diesem Workshop hatten wir nur sechs Jugendliche in der Gruppe. Dadurch war die Arbeit natürlich umso intensiver. Wie beim letzten Mal begannen wir mit Werbung und ihren Einflüssen auf unser Handeln. Dann wechselten wir mit einer Bundeswehrwerbung zum Thema Konflikte. Das vertieften wir mit einem Bericht über P’TBS – der posttraumatischen Belastungsstörung. Am Ende stand wieder der Film „Ich habe getötet“ und damit die beeindruckenden Bilder von jungen Menschen, die völlig traumatisiert über ihr Leben berichten.

LAND OHNE ANGST
Entstehung von LAND OHNE ANGST

2009 LAND OHNE ANGST wurde auf dem Rheinturm in 170 m Höhe, hoch über Düsseldorf, gegründet. Die Jugendlichen verfassten eine Resolution.

2009 Zu Weihnachten baten die Jugendlichen die Erwachsenen, den Kindern ein gewaltfreies Weihnachten zu schenken. Für viele wäre das das schönste Geschenk.

2010 Aktion-Orte-Aktion: Kerpener Jugendliche fahnden nach Orten, an denen sie einmulmiges Gefühl bekommen und trugen sie mit Lösungsvorschlägen auf eine Stadtkarte auf. Das waren spannende Gespräche.