
Plakat: Mädchenbeschneidung ist verboten!
Wir haben ein Plakat erstellen dürfen, dass eine eindeutige Aussage hat: „Weibliche Genitalbeschneidung wird in Deutschland mit bis zu 15 Jahren Haft bestraft“.
Diese Aussage wird in Englisch, Französisch, Arabisch, Somali und Kishuaheli wiederholt.
Design: Eva Zimmermann

Runde Tische gegen FGM_C

2007 bis 2025 – Runder Tisch NRW gegen FGM_C
Nach ersten Versuchen auf kommunaler ebene gründeten wir 2007 den Runden Tisch NRW mit Unterstützung des Fachministeriums
Runder Tisch NRW
2007 konnten wir mit den Erfahrungen der Runden Tische in Köln und Kerpen die Landesregierung von der Wichtigkeit eines Runden Tisches auf Landesebene überzeugen. Der Weg war frei für den Runden Tisch NRW.
In vierteljährlichen Treffen beraten Vertreter*innen der Community, Ministerien und Behörden, Organisationen und Verbänden, welche Schritte notwendig sind, um weitere Beschneidungen zu verhindern und den betroffenen Frauen zu helfen. Sie sensibilisieren sich, entwickeln Projekte und politische Initiativen. Bildungsportal KUTAIRI

2020 Corona sorgt dafür, dass der Runde Tisch online laufen ist. Gut dass wir das seit 2018 trainiert hatten, um denen, die weiter weg wohnen, die Teilnahme zu ermöglichen.

2019 Der Runde Tisch NRW tagt zum 50. Mal und feiert dieses Jubiläum im Schloss Garath in Düsseldorf mit Ministerin Ina Scharrenbach.

2011 Im bundesweiten Netzwerk Integra gegen FGMC arbeiten wir seit 2006 intensiv mit. Wir gestalten die Webseite und arbeiten dem Sprecher*innen-Rat zu.

2009 Landtag NRW: Wir konnten einen Aktionstag mit drei Workshops, einem Plenum und einer Ausstellung mit den Abgeordneten organisieren.

2007 Gründung des Runden Tisches NRW. Dieses Bild ist zwar von 2023, symbolisiert aber den Kern des Erfolgs der Treffen: Die Zusammenarbeit mit Jawahir Cumar.

2006 Zweite Fachtagung FGM_C in Bonn. Gemeinsam mit Jawahir Cumar stellten wir das Konzept der Runden Tische vor. Es wurde mit von allen begrüßt.

2004 konnten wir die erste bundesweite Fachtagung gemeinsam mit Jawahir Cumar im Spiegelsaal in Bonn organisieren. Es war der Beginn einer Vernetzung der Organisationen im Bereich FGM_C..
2004 Fachtagung Bonn

Voneinander lernen. Es waren ereignisreiche Stunden mit vielen Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen und Vernetzung zu stärken.



Benefiz-Konzert in der Jazzschmiede Düsseldorf

2013 Benefiz-Konzert mit Ilse Storb, der einzigen Jazzprofessorin Deutschlands mit ihrem Bassisten. Ein toller Abend. Danke für die Unterstützung.

2024 bis heute – Runder Tisch Deutschland gegen FGM_C
Aus den Erfahrungen mit dem NRW
Runder Tisch Deutschland
Der Runde Tisch Deutschland gegen FGM_C bietet den betroffenen Frauen, allen Fachkräften und Interessierten, die sich auf den verschiedenen Ebenen von Gesellschaft und Politik für die von weiblicher Genitalbeschneidung (Genitalverstümmelung) betroffenen oder bedrohten Mädchen und Frauen einsetzen, ein Forum zu Austausch und zielgerichteter Lobbyarbeit. Weiterlesen Bildungsportal KUTAIRI

Bildungsprojekte

2010 – Broschüre „Nicht mit mir!“
In vielen Gesprächen erfuhren wir, dass wortgewaltige Broschüren wenig bringen. Die Entstehung dieser Broschüre war ein wunderbares Gemeinschaftswerk.
Die Broschüre „Nicht mit mir!“
2010 konnten wir mit finanzieller Unterstützung eine einzigartige Broschüre erstellen: Eindrucksvolle Bilder erzählen Inhalte, nur wenige Worte in sechs Sprachen unterstützen nur. Die Broschüre

2016 – ∞ – Bildungsportal KUTAIRI
Die Landesregierung bat um ein Fortbildungskonzept. Wir schlugen ein Konzept für ein Bildungsportal vor und erhielten den Zuschlag.
Das Bildungsportal KUTAIRI
2016 forderte der Landtag NRW die Landesregierung auf, die Informationebene im Bereich FGM_C zu verbessern. Wir boten der Landesregierung ein Konzept für das Bildungsportal KUTAIRI an und erhielten den Zuschlag

2011 – 2013 – Telefonberatung KUTAIRI
Wir entwickelten ein Konzept für eine Telefonberatung in 6 Sprachen und erhielten die Finanzierung durch das Land NRW.
Mehr zur Telefonberatung KUTAIRI
Ab Januar 2011 beriet KUTAIRI, (kiswahili: Beschneidung) zweimal in der Woche betroffene Frauen und ihre Angehörigen. In sechs Sprachen (kiswahili, somali, arabisch, französisch, englisch und deutsch) vermittelten die Beraterinnen kompetente Ärzt*innen und Rechtsanwält*innen oder berieten in sozialen Fragen.

2011 Landespressekonferenz mit Ministerin Barbara Steffens, die unsere Idee einer Telefonberatung tatkräftig unterstützte.
