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Chicks on Board

 Ab 13 Jahre Jahre
 3 x 26 Minuten Minuten
Rollenbilder
Drei wundervolle Filme von je 26 Minuten über mutige junge Frauen, die gegen die Traditionen und Voruteile surfen.     Aneesha aus Mangalore/Indien, 26 Minuten, Aneesha surft und das geht in Indien gar nicht! Der Vater ist dagegen und verstößt Frau und Tochter. Aber Aneesha surft weiter. Im Unterricht: Religion und Sport, Rollenbild der Frau, […]
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Produktion: Deutschland, 2017 | Sprachfassungen: Deutsch | Regie: Dörthe Eickelberg

Drei wundervolle Filme von je 26 Minuten über mutige junge Frauen, die gegen die Traditionen und Voruteile surfen.

 

 

Aneesha aus Mangalore/Indien, 26 Minuten,

Aneesha surft und das geht in Indien gar nicht! Der Vater ist dagegen und verstößt Frau und Tochter. Aber Aneesha surft weiter.

Im Unterricht: Religion und Sport, Rollenbild der Frau, häusliche Gewalt, Leistungsdruck

Im Süden Indiens trifft Regisseurin und Reporterin Dörthe Eickelberg auf Aneesha und ihre Freundinnen. Die jungen Frauen aus Mangalore sorgen in ihrem Land, in dem sich die meisten Menschen vor dem Ozean fürchten für Aufregung. Als Teil der ersten indischen Frauengeneration im Surfen möchten sie Profi-Sportlerinnen werden. Doch sportliche Mädchen passen in Indien ebenso wenig in die patriarchal geprägten Rollenbilder wie Frauen, die unabhängig sind und ihre eigenen Ziele verfolgen. Rückhalt ist selbst in der eigenen Familie schwer zu finden. Aneeshas Vater war von Beginn an gegen die Surf-Ambitionen seiner Tochter. Weil er nicht wollte, dass seine Frau das Haus verlässt, um sie zum Training oder zu Wettkämpfen zu fahren, wurden die beiden von ihm verstoßen. Aneesha ist inzwischen in einem Surf-Ashram untergekommen. Ihre Mutter unterstützt sie weiterhin, denn sie will nicht zulassen, dass ihre Tochter diskriminiert wird, nur weil sie ein Mädchen ist. So ist sie auch dabei, als sich die jungen Surferinnen einmal quer durchs Land auf den Weg nach Chennai zur den wichtigsten indischen Surf-Meisterschaften machen. Doch auch dort schlagen ihnen Wellen der Benachteiligung entgegen. Ungleiche Wettkampfbedingungen gegenüber ihren männlichen Kollegen zeigen, dass auch die Surfszene eine von Männern dominierte und geregelte Welt ist. Doch Aneesha hält das nicht auf, denn für sie ist der Weg zum Surf-Profi auch der Weg zu mehr Gleichberechtigung.

 

Sabah aus Gaza City, 26 Minuten

Sabah hat das Surfen von ihrem Vater gelernt, der stolz auf seine Tochter ist. Dennoch muss sie heiraten und das Surfen aufgeben.

Im Unterricht: Palästinakonflikt, Geschlechtertrennung im Sport, gesellschaftliche Zwänge

In einem abgeriegelten Land, aus dem kaum jemand heraus- und fast nichts hineinkommt, steht das Meer noch einmal mehr als anderswo für Offenheit und Grenzenlosigkeit. In Gaza-City surfen etwa 20-30 Personen: Männer, Kinder und eine Frau. Noch. Doch Sabah, die einzige Surferin aus Gaza, ist bald 18 Jahre alt, und wird gemäß der Tradition bald heiratet und das Wellenreiten aufgeben. Ihr Vater hat ihr das Surfen beigebracht, als sie klein war. Er ist stolz auf seine Tochter und würde ihr das Wellenreiten sicherlich gerne weiterhin ermöglichen. Doch für die Gesellschaft ist das ein Problem, denn Frauen dürfen nicht mehr gleichzeitig mit Männern ins Wasser, haben zu gehorchen, zu heiraten, sich unterzuordnen. Wer als Frau die Traditionen respektiert und nicht mit den Konventionen brechen möchte, kann nur heimlich oder gar nicht surfen. Deswegen machen sich Sabah und Filmemacherin Dörthe Eickelberg – mit dem Einverständnis des Vaters – noch vor Tagesanbruch auf zum Strand. Glücklich gleitet Sabah auf den Wellen. Denn auch wenn sie das Surfen nicht aufgeben möchte, sind der Einfluss der Gesellschaft und die Dominanz bestehender Rollenbilder zu groß.

 

Suthu aus Durban/Südafrika

Suthu studiert Ingenieurwesen und liebt eine Frau. Dazu übt sie noch einen „weißen“ Sport aus. Sie bricht mit den Konventionen.

Im Unterricht: Rassismus, Homosexualität und Glaube, Erwartungshaltung an eine Frau

In Durban, an der südafrikanischen Ostküste, lebt die erste schwarze Surferin Südafrikas: Suthu ist fast 30 Jahre alt, studiert Ingenieurwesen und liebt eine Frau. Mit dem Surfbrett im Wasser bricht sie in ihrem Land gleich auf mehreren Ebenen mit den Konventionen. Tradition und Kultur sehen für schwarze Frauen in ihrem Alter Heirat und Kinder vor. Eine Frau ohne Ehemann und Familie, die noch dazu einen „weißen“ Sport ausübt, eckt da unweigerlich an. Obwohl Suthu sich selbst als angstfrei bezeichnet und sie niemand konkret vom Surfen abhält, spürt sie, dass sie dem Druck der gesellschaftlichen Konventionen standhalten und sich rechtfertigen muss. An anderer Stelle kann das offensichtliche Bruch mit Konventionen jedoch auch gefährlich werden. In ihrem schwarzen Township müssen Suthu und ihre Freundin Norma ihre Beziehung verheimlichen. Gewalt gegen homosexuelle Frauen ist ein großes Problem. Selbst gegenüber ihren Eltern ist Suthu in dieser Hinsicht vorsichtig. Aber wenn es um das Surfen geht, kann sie auf die volle Unterstützung ihrer Eltern zählen. Sie bestärken Suthu darin, an ihrem Sport festzuhalten und raten ihr, sich mit anderen zu verbünden – obwohl oder gerade weil sie von der schwarzen Community dafür kritisiert werden, dass sie ihre Tochter einen „weißen“ Sport ausüben lassen und Suthu als schwarze Frau eine Karriere als Profi-Surferin verwehrt bleibt. Doch für Suthu und ihre Eltern ist das Grund genug, weiter zu machen, um für sich selbst und alle, die für das System „anders“ sind, Türen zu öffnen. Denn Suthu hat sich längst entschieden: Sie wird so anders bleiben, wie sie ist.

 

Das Buch

Dörthe Eickelberg

Die nächste Welle ist für dich

Wie ich von surfenden Frauen aus aller Welt lernte, was es heißt, frei und stark zu sein

PENGUIN-Verlag, weitere Informationen

Paperback
€ 14,00 [D] inkl. MwSt.
€ 14,40 [A] | CHF 19,90 * (* empf. VK-Preis)

Das Meer ist ein Ort der Prüfungen: Kriege ich die Welle? Oder kriegt sie mich? Auf einem Surftrip wird Dörthe Eickelberg von einer Killerwelle in die Tiefe gerissen. Mit knapper Not rettet sie sich, aber die Angst bleibt. Auf dem Meer. Und im Leben. Doch die TV-Moderatorin zieht aus, das Fürchten zu verlernen. Rund um den Globus – in Indien, Südafrika, Palästina, Mexiko und auf Hawaii – begegnet sie Surferinnen, die in ihrer Heimat nicht selten einen hohen Preis zahlen, um ihre Leidenschaft ausüben zu können. Seite an Seite stellen sie sich dem Meer und ihren Ängsten und finden die große Freiheit. Dörthe Eickelberg erzählt von beeindruckenden Surf-Pionierinnen und ihrer persönlichen Erfolgsgeschichte: Wie sie von starken Frauen lernte, ihre Grenzen zu überwinden, auf ihrer eigenen Welle zu reiten und mutig zu

 

 Familie, Mädchen, Mut, Nahostkonflikt, Tradition, Träume
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Dancing Abdullah

 Ab 6 Jahre
 25 Minuten
Rassismus
Tanzen ist mein Leben, sagt Abdullah. Er ist 12 und tanzt schon bei der Streetdance-Weltmeisterschaft. Streetdance gehört zur Hip Hop Kultur. Rhythmus und Beats drängen ihn, zu tanzen. Wenn er nicht tanzt, fühlt er sich, als ob er Musik verschwendet.   Weitere Informationen https://www.ardmediathek.de/video/schau-in-meine-welt/dancing-abdullah/hr/Y2VlZTUzZDMtNTRhNi00MWJmLWJiNDYtODY4YmFhYTNmZjJl?isChildContent
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Sprachfassungen: Deutsche Untertitel

Tanzen ist mein Leben, sagt Abdullah. Er ist 12 und tanzt schon bei der Streetdance-Weltmeisterschaft. Streetdance gehört zur Hip Hop Kultur. Rhythmus und Beats drängen ihn, zu tanzen. Wenn er nicht tanzt, fühlt er sich, als ob er Musik verschwendet.

 

Weitere Informationen

https://www.ardmediathek.de/video/schau-in-meine-welt/dancing-abdullah/hr/Y2VlZTUzZDMtNTRhNi00MWJmLWJiNDYtODY4YmFhYTNmZjJl?isChildContent

 Familie, Mädchen, Mut, Nahostkonflikt, Tradition, Träume
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Das Leben ist schön

 Ab 12 Jahre
 124 Minuten
NS-Zeit
FSK ab 6 freigegeben Schauerlich-schöne Tragikkömödie über die Macht der Liebe: Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg lernt der jüdische Spaßvogel Guido die Lehrerin Dora kennen und lieben. Beginnend als lustige und poetische Liebesgeschichte wendet sich der Film im zweiten Teil zu einer Tragödie, als Guido und sein kleiner Sohn in ein Konzentrationslager deportiert werden und […]
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Produktion: Italien, 1998 | Sprachfassungen: Deutsch | Regie: Roberto Benigni

FSK ab 6 freigegeben

Schauerlich-schöne Tragikkömödie über die Macht der Liebe: Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg lernt der jüdische Spaßvogel Guido die Lehrerin Dora kennen und lieben. Beginnend als lustige und poetische Liebesgeschichte wendet sich der Film im zweiten Teil zu einer Tragödie, als Guido und sein kleiner Sohn in ein Konzentrationslager deportiert werden und seine Frau aus Liebe folgt. Guido tarnt seinem Sohn gegenüber die Verschleppung als Spiel, um ihn vor den Grauen im Konzentrationslager zu schützen.

 Antisemitismus, Hoffnung, Holocaust, Humor, Konzentrationslager, Krieg, Nationalsozialismus, Rassismus
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Der Bus von Rosa Parks

 Ab 10 Jahre
 19 Minuten
NS-Zeit
Bens Großvater möchte seinem Enkelsohn etwas ganz Besonderes zeigen. Als er mit dem Jungen im Henry-Ford Museum in Detroit vor einem alten Bus stehen bleibt, ist dieser enttäuscht. Dann allerdings erzählt der alte Mann „seine Geschichte“: Die packenden Erlebnisse von Rosa Parks, die sich 1955 in einem Bus weigerte, ihren Sitzplatz einem Weißen zur Verfügung […]
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Produktion: Deutschland, 2013 | Sprachfassungen: Deutsch | Regie: Markus Müller

Bens Großvater möchte seinem Enkelsohn etwas ganz Besonderes zeigen. Als er mit dem Jungen im Henry-Ford Museum in Detroit vor einem alten Bus stehen bleibt, ist dieser enttäuscht. Dann allerdings erzählt der alte Mann „seine Geschichte“:

Die packenden Erlebnisse von Rosa Parks, die sich 1955 in einem Bus weigerte, ihren Sitzplatz einem Weißen zur Verfügung zu stellen, mit diesem Handeln sehr viel riskierte und letztlich zum Ende der Rassentrennung beitrug.

Lehrprogramm gemäß § 14 JuSchG

 

Begleitmaterial:
4 historische Filmclips und 3 Tonclips (u.a. Martin Luther King, Ku Klux Clan), Bildergalerie, Hintergrund- und Unterrichtsmaterialien.

 

 Freiheit, Menschenrechte, Mut, Politik, Rassismus, Widerstand, Zivilcourage
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Der kleine Händler

 Ab 10 Jahre
 17 Minuten
NS-Zeit
Der Kurzspielfilm begleitet den 11-jährigen Straßenverkäufer Kai durch die shanty town von Ndeeba in der ugandischen Hauptstadt Kampala. Um sich Geld zu verdienen und seinen Traum erfüllen zu können, eine Schule zu besuchen, verkauft der Junge mit seiner Mutter Essen und Kleinigkeiten. Als er auf eine Gruppe junger, herumlungernder Männer stößt und einer von ihnen […]
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Produktion: Uganda, 2016 | Sprachfassungen: Deutsche Untertitel, Englische Untertitel | Regie: Robert Nyanzi

Der Kurzspielfilm begleitet den 11-jährigen Straßenverkäufer Kai durch die shanty town von Ndeeba in der ugandischen Hauptstadt Kampala. Um sich Geld zu verdienen und seinen Traum erfüllen zu können, eine Schule zu besuchen, verkauft der Junge mit seiner Mutter Essen und Kleinigkeiten. Als er auf eine Gruppe junger, herumlungernder Männer stößt und einer von ihnen seinen Grill umwirft, legen die anderen zur Entschädigung Geld zusammen. Dass er ihnen dafür einen Gefallen schuldig ist, versteht Kai allerdings zu spät. Er soll Wache schieben, während die anderen in einem behelfsmäßigen Laden Sneakers stehlen. Kai wird erwischt und vom Vorsteher der Siedlung bestraft. Sein Ziel, als Straßenhändler im Viertel weiterhin Geld zu verdienen, scheint für Kai in weite Ferne gerückt zu sein. Doch dann hat er eine Idee: Zusammen mit seiner Mutter besucht er den Direktor seiner neuen Schule, um die Erlaubnis zu erbitten, in den Pausen auf dem Schulhof seine Snacks zu verkaufen. Die Schlussszene zeigt, dass Kai am Schulunterricht teilnehmen darf, während seine Mutter den Pausenverkauf übernimmt.

 

 Armut, Bildung, Kinderarbeit, Kinderrechte, Lebensbedingungen, Träume
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Der kleine Nazi

 Ab 14 Jahre
 13 Minuten
NS-Zeit
FSK ab 12 freigegeben Entgeistert stellen die Wölkels fest, dass ihre demente Oma das Naziweihnachten ihrer Kindheit wiederauferstehen lässt. Und das ausgerechnet, als Besuch aus Israel vor der Tür steht. Den ernsthaften Hintergrund um Schuld und Verdrängung verpackt Regisseurin Petra Lüschow in eine schwarzhumorige Komödie voller absurder Wendungen, urkomischer Einfälle und einer vielschichtigen Schlusspointe. Diese […]
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Produktion: Deutschland, 2010 | Sprachfassungen: Deutsch | Regie: Petra Lüschow

FSK ab 12 freigegeben

Entgeistert stellen die Wölkels fest, dass ihre demente Oma das Naziweihnachten ihrer Kindheit wiederauferstehen lässt. Und das ausgerechnet, als Besuch aus Israel vor der Tür steht. Den ernsthaften Hintergrund um Schuld und Verdrängung verpackt Regisseurin Petra Lüschow in eine schwarzhumorige Komödie voller absurder Wendungen, urkomischer Einfälle und einer vielschichtigen Schlusspointe. Diese politisch unkorrekte Familienfeier ist ideenreich, bis an die Schmerzgrenze ironisch und ohne Einschränkungen sehenswert, ein Genuss nicht nur zur Weihnachtszeit. (Nach FBW)

Weiterführende Links
>> Arbeitshilfe
>> FBW-Prädikat: besonders wertvoll
Trailer

 Generationsprobleme, Geschichte, Humor, Konflikte, Nationalsozialismus, Verantwortung, Vergangenheitsbewältigung
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Eine Giraffe im Regen

 Ab 6 Jahre
 12 Minuten
Rassismus
Originaltitel: Une girafe sous la pluie Trickfilm – Pascale Hecquet – Belgien, Frankreich 2007 Laufzeit: 12 Minuten Empfohlen: ab 6 Jahren – FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung In dem fiktiven afrikanischen Dorf Djambali beansprucht der Löwe sämtliches Wasser für sich – u.a. um seinen Swimming Pool damit zu füllen. Eine mutige Giraffe entschließt sich, […]
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Produktion: Belgien, Frankreich, 2007 | Regie: Pascale Hecquet

Originaltitel: Une girafe sous la pluie

Trickfilm – Pascale Hecquet – Belgien, Frankreich 2007

Laufzeit: 12 Minuten

Empfohlen: ab 6 Jahren – FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung

In dem fiktiven afrikanischen Dorf Djambali beansprucht der Löwe sämtliches Wasser für sich – u.a. um seinen Swimming Pool damit zu füllen. Eine mutige Giraffe entschließt sich, etwas dagegen zu unternehmen. Doch ihre kühne Aktion hat schwere Folgen. Sie wird des Landes verwiesen und strandet in Mirzapolis, einer europäischen Stadt, die von Hunden bewohnt wird – keine leichte Situation für eine Giraffe. Dort gibt es zwar genug Wasser, doch überall gelten seltsame Regeln, welche die Giraffe nicht versteht. Zunächst findet sie auch keine Arbeit, aber eines Morgens kommt ein freundlicher Gärtner zu Besuch, der dringend ihre Hilfe beim Stutzen von Bäumen und Hecken benötigt. Doch in Mirzapolis bekommt die Giraffe keine Aufenthaltserlaubnis. Erneut wird sie an den Flughafen verfrachtet und des Landes verwiesen. Diesmal stehen ihr allerdings die neuen Freunde zur Seite.

Im Begleitmaterial finden Sie pädagogische Materialien für Lehrkräfte und ein Lernspiel, das die Themen des Films aufgreift.

Weiterführende Links
>> Begleitmaterial auf der Website von BAOBAB – Globales Lernen

 Migration
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Einmal im Leben ins Kino

 Ab 12 FSK 0 Jahre
 26 Minuten
Rassismus
Der Friseur ist ins Dorf gekommen und schneidet den Kindern im Freien die Haare. Dem siebenjährigen Triwheni und seinem Freund Mohan erzählt er von der Stadt und vom dortigen Kino. Dem Vater bietet er sogar einen „Vorschuss“ auf den Lohn der Kinder an, wenn sie dort Geld verdienen gingen. Auch könnten sie dann zur Schule […]
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Produktion: Schweiz, 1999 | Sprachfassungen: Deutsch | Regie: Alice Schmid

Der Friseur ist ins Dorf gekommen und schneidet den Kindern im Freien die Haare. Dem siebenjährigen Triwheni und seinem Freund Mohan erzählt er von der Stadt und vom dortigen Kino. Dem Vater bietet er sogar einen „Vorschuss“ auf den Lohn der Kinder an, wenn sie dort Geld verdienen gingen. Auch könnten sie dann zur Schule gehen. Zunächst zögern die beiden Jungen, doch dann überwiegt die Neugier. Sie beobachten noch, wie der Friseur Geldscheine von einem Fremden erhält, und schon verlassen sie auf der Ladefläche von dessen Auto das Dorf. Im Zug geht die Fahrt weiter. Ihr Ziel ist eine Stadt im nordindischen Teppichgürtel. Hier werden sie einem Mann übergeben, der sie sofort in einen dunklen Raum einsperrt. Statt des versprochenen Kinobesuchs gibt es nur harte Arbeit, die sie zusammen mit anderen Kindern verrichten müssen. Schnell lernen sie, wie die Knoten richtig zu knüpfen sind. Die Teppichwerkstatt dürfen sie nicht verlassen, und Lurga, ihr „Besitzer“, schlägt sie, wenn sie die Wolle nicht kurz genug abschneiden. Ihre Beine schmerzen vom Sitzen und die Hände von den Verletzungen, die sie sich beim Knüpfen zuziehen. Die Luft ist stickig, und das Essen, das sie einmal am Tag erhalten, verdient kaum diesen Namen. Eine Flucht mißlingt: Schon bald werden sie von Lurga erwischt und hart bestraft. Und wieder beginnt die endlose Arbeit am Knüpfrahmen… Aber endlich geschieht dann doch, was die Kinder so sehr erhofft haben: Sie werden befreit und können zu ihrer Familie zurückkehren.

Die Kinderdarsteller des Films haben nachgespielt, was sie über Jahre am eigenen Leib erfahren mußten: Ausbeutung wie zu Zeiten der Industriellen Revolution in England. Nach gründlichen Recherchen in der indischen Teppichproduktion hat Alice Schmid einige dieser Kinderschicksale mit den betroffenen Kindern als Dokudrama inszeniert, unterstützt von der indischen Hilfsorganisation SACCS, die sich zunächst um die Befreiung von Kindern und dann um ihre Ausbildung bemüht.

Weiterführende Links
>> Unterrichtsmaterial

FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung

 Armut, Ausbeutung, Gerechtigkeit, Indien, Kinderarbeit, Kinderrechte, Unterdrückung, Widerstand, Wirtschaft, wirtschaftliche Verhältnisse
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Erbgut

 Ab 14 Jahre
 17 Minuten
Rassismus
Lehrprogramm gemäß § 14 JuSchG Max ist mit seiner schwangeren Freundin unterwegs als ihn ein Anruf seines Großvaters erreicht. Dieser bittet ihn um einen Besuch. Widerwillig stimmt er zu. Dort angekommen überreicht Max’ Großvater ihm sein künftiges Erbe –- ein Erbe mit Vergangenheit. Der Film spielt mit der Frage, was nimmt man in Kauf und […]
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Produktion: 2012, Deutschland | Sprachfassungen: Deutsch | Regie: Matthias Zuder

Lehrprogramm gemäß § 14 JuSchG

Max ist mit seiner schwangeren Freundin unterwegs als ihn ein Anruf seines Großvaters erreicht. Dieser bittet ihn um einen Besuch. Widerwillig stimmt er zu. Dort angekommen überreicht Max’ Großvater ihm sein künftiges Erbe –- ein Erbe mit Vergangenheit. Der Film spielt mit der Frage, was nimmt man in Kauf und welche Grenzen der Moral überschreitet man, wenn es um das eigene Wohl geht?

 

 

 Dilemma, Erbe, Ethik, Familie, Gewissen, Konzentrationslager, Menschenbild, Moral, Nationalsozialismus, Verantwortung, Wahrheit, Werte
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Flucht ins Ungewisse – Bahar im Wunderland

 Ab 12 Jahre
 17 Minuten
Rassismus
Wohin flüchtest du, wenn dein Leben in Gefahr ist und es keinen Ort gibt, an dem du dich verstecken kannst? Das kurdische Mädchen Bahar ist zusammen mit seinem Vater auf der Flucht von Syrien nach Deutschland und hat für sich einen Weg gefunden. Um ihre Ängste zu überwinden und sich vor Gefahren zu schützen, glaubt […]
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Produktion: Deutschland, 2013 | Sprachfassungen: Deutsch, Deutsche Untertitel, Kurdisch | Regie: Behrooz Karamizade

Wohin flüchtest du, wenn dein Leben in Gefahr ist und es keinen Ort gibt, an dem du dich verstecken kannst? Das kurdische Mädchen Bahar ist zusammen mit seinem Vater auf der Flucht von Syrien nach Deutschland und hat für sich einen Weg gefunden. Um ihre Ängste zu überwinden und sich vor Gefahren zu schützen, glaubt sie, unsichtbar werden zu können, wenn sie ihre Augen schließt. In Frankfurt werden die beiden unfreiwillig voneinander getrennt. Bahar sieht die glitzernde Bankenmetropole mit den Augen eines Mädchens, dem weder Heimat noch Bezugspersonen geblieben sind, das unter den gegebenen Umständen kein Kind mehr sein kann – und doch Möglichkeiten findet, mit ihrer Situation umzugehen. Auf einer Polizeistation kommen Vater und Tochter wieder zusammen. Was nun geschehen wird, bleibt offen.

Lehrprogramm gemäß § 14 JuSchG

Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 2014 in der Kategorie Bildung

Weiterführende Links
>> Arbeitshilfe
>> Website des Films

 

BAHAR IN WONDERLAND Trailer | TIFF Kids 2014

Video bei YouTube gehostet. Durch Abspielen stimmt ihr den Nutzungsbedingungen von YouTube zu.

Details

 Angst, Armut, Asyl, Emigration, Fantasie, Flucht, Globalisierung, Krieg, Mädchen, Menschenrechte, Menschenwürde, Migration, Vertreibung
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