Zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert fegte ein Tsumani der Hexenverfolgung über das christliche Europa und insbesondere über Deutschland. Was hat dieser »Hexenwahn«. hinterlassen, was ist in unserer heutigen Kultur noch zu sehen.

Vor 400 Jahren wurden Hexen für alles Katastrophen und Krisen verantwortlich gemacht, die die damalige Zeit erschütterten. Das war für diejenigen praktisch, die in Verantwortung waren und weder die hohe Kindersterblichkeit noch die Viehseuchen zu verhindern wussten. Wer wird heute verantwortlich gemacht? Zum Buch
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Schon das ist eine spannende Parallele auch zu unseren Zeit, in der beispielsweise Flüchtlinge herhalten müssen für eine verfehlte Politik.
Ganz wichtig sind die Parallelen im Frauenbild. Schon damals wurden Missbrauch und häusliche Gewalt verdeckt durch den Finger, der auf Frauen zeigte.
- Wie ist unser Frauenbild – hat es sich im Lauf der 400 Jahre positiv verändert?
- Wie ist unser Männerbild – bekämpfen wir heute immer noch Hexen?
- Wie ist unsere Gesellschaft – sind wir Fake News immer noch ausgeliefert?
- Was hat das vielleicht mit Mobbing und Deepfakes zu tun?
Eingeladen sind in erster Linie Schulklassen und Jugendeinrichtungen. Wir freuen uns aber grundsätzlich, wenn Multiplikator:innen und Politiker:innen teilnehmen. Vorrang haben natürlich die Jugendlichen.

1. Spurensuche
Das wollen wir gemeinsam mit Kai Lehmann untersuchen. Eine wichtige Rolle spielen die Erfahrungswerte der Jugendlichen, die sich in ihrer Sprache und in ihren sozialen Medien widerspiegelt.

2. Was folgt daraus?
Die SuS fassen ihr Wissen zusammen und bereiten so das Treffen mit Kai Lehmann vor, für den dieses Wissen auch sehr interessant ist.

3. Expertise
Jetzt besucht Dr. Kai Lehmann online die Jugendlichen, mit seiner Expertise, um das Wissen der Jugendlichen abzurunden. Es entsteht eine Lernsituation, die für beide Seiten interessant ist. Gemeinsam wird überlegt, wo die Jugendlichen eine Veränderung bewirken können.
Dr. Kai Lehmann
Kai Lehmann, ist Historiker und Museumsdirektor und spezialisiert auf die Alltagsgeschichte, auf Zeugnisse und Kirchenbücher des einfachen Volkes vom 16. bis zum 18. Jahrhundert.


4. Umsetzung
Das Wissen der SuS sucht eine Zielgruppe, damit es wirken kann. Das können Personen aus Politik und Gesellschaft sein, praktisch ist aber auch, eine aktive Öffentlichkeitsarbeit.

Sie haben Fragen oder Anregungen? Rufen Sie einfach an:
Günter Haverkamp – 0171-8379230




