In Syrien ist etwas Wichtiges entstanden: Frauen haben „die Sache“ in die Hand genommen und eine friedliche, funktionierende und demokratische Region entwickelt, die Vorbild sein könnte.
Als syrisch-kurdische Journalistin, die im Nordosten Syriens lebt und arbeitet, ist das, was um mich herum geschieht, nicht nur Nachrichtenmaterial. Mein Beruf und meine Identität sind miteinander verflochten.
Hadeel Salem beschreibt in ihrem Artikel ihre Angst. taz, 22.01.26


Rojava ist eine Region im Norden Syriens, in der Kurden leben beziehungsweise die Minderheit bilden. Das Gebiet beinhaltet drei nicht aneinandergrenzende Provinzen entlang der türkischen und irakischen Grenze: Afrin im Nordwesten. Weiterlesen WIKIPEDIA

In dem Dokumentarfilm erhalten wir einen eindrucksvollen Einblick in das Leben selbstbestimmter Frauen in Rojava, einer autonom verwalteten Region im Norden und Osten Syriens.
Inmitten von Krieg, Zerstörung und politischer Unsicherheit kämpfen sie unbeirrt für ihre Unabhängigkeit und eine basisdemokratische Gesellschaft.

Die technikaffine Argin, die Kunsthandwerkerin Jehan, die alleinerziehende Delal, die vielseitige Sidan, die Taekwondo-Lehrerin Ghoufran und die gehörlose Seidenstickerin Hiba – stehen stellvertretend für eine neue Generation mutiger Frauen.

Der Film erzählt in ruhigen, aber kraftvollen Bildern von gelebter Solidarität, Widerstandskraft und dem Aufbau einer friedlichen Zukunft – jenseits patriarchaler Strukturen und trotz widrigster Umstände.

Online-Workshop mit
Robert Krieg
Zugeschaltet eine Vertreterin aus Rojava

Robert Krieg ist ein äußerst sensibler und genauer Beobachter gerade der Situation in Nahen Osten.
Interviews und Medienbericht zu Robert Krieg
Schul-Projekt mit „Kinder der Steine – Kinder der Mauer“
Der Film „Kinder der Steine – Kinder der Mauer

Ein Schwarz-Weiss-Foto, sechs Jungen, um die zehn Jahre alt, posieren spritzig mit Victory-Zeichen für die Kamera. Das war in Bethlehem im Jahr 1989 während des ersten palästinensischen Volksaufstands und der Dreharbeiten zu Robert Kriegs Dokumentarfilm ‚Intifada – Auf dem Weg nach Palästina‘.
Zwanzig Jahre später sind die Gebiete, die damals befreit werden sollten, von einer Mauer umschlossen. Wer waren die Kinder auf dem Bild? Wie leben sie heute? Leben sie noch? Mit dem Foto in der Hand kehrt das Filmteam nach Bethlehem zurück, um die Jungen zu suchen und kennen zu lernen. Mehr
Der Film hat uns sofort begeistert und zu einem Schulprojekt animiert. Zunächst erstellten wir eine Broschüre, die wir hier als eBook zur Verfügung stellen.
Ablauf

1. Die Meinung der Anderen
Die Jugendlichen recherchieren in ihren sozialen Medien.

2. Was folgt daraus?
Sie fassen ihr Wissen zusammen und bereiten so das Treffen mit Dr. Krieg vor, für den dieses Wissen auch sehr interessant ist.

3. Expertise
Jetzt besucht Dr. Krieg online die Jugendlichen und erklärt die Situation in Rojawa. Es entsteht eine Lernsituation, die für beide Seiten interessant ist. Gemeinsam wird überlegt, wo die Jugendlichen eine Veränderung bewirken können.

4. Umsetzung
Denn das Wissen der Jugendlichen sucht eine Zielgruppe, um wirken zu können. Das können Personen aus Politik und Gesellschaft sein, praktisch ist aber auch, eine aktive Öffentlichkeitsarbeit.

Unterstützt unsere Arbeit mit einer Spende. Sie kommt den Angeboten und damit den Kindern zugute!

Sie haben Fragen oder Anregungen? Rufen Sie einfach an:
Günter Haverkamp, 0171-8379230
oder schreiben Sie an haverkamp@einmischen.jetzt
Bisherige Workshops

Mit Dr. Krieg hatten wir in den letzten 10 Jahren mehrere Projekte durchgeführt. Er beeindruckt die Jugendlichen sehr.
19.12.2025 Workshop – wie oben abgebildet – mit einer Realschulkasse in Sachsen-Anhalt. Spannende Diskussionen. Die Jugendlichen haben sehr intensiv mitgewirkt.




