Das Leben ist schön
Ab 12 Jahre
124 Minuten
Diktatur, Kinder in Kriegen, NS-Zeit
FSK ab 6 freigegeben Schauerlich-schöne Tragikkömödie über die Macht der Liebe: Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg lernt der jüdische Spaßvogel Guido die Lehrerin Dora kennen und lieben. Beginnend als lustige und poetische Liebesgeschichte wendet sich der Film im zweiten Teil zu einer Tragödie, als Guido und sein kleiner Sohn in ein Konzentrationslager deportiert werden und […]
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Das Leben ist schön
FSK ab 6 freigegeben
Schauerlich-schöne Tragikkömödie über die Macht der Liebe: Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg lernt der jüdische Spaßvogel Guido die Lehrerin Dora kennen und lieben. Beginnend als lustige und poetische Liebesgeschichte wendet sich der Film im zweiten Teil zu einer Tragödie, als Guido und sein kleiner Sohn in ein Konzentrationslager deportiert werden und seine Frau aus Liebe folgt. Guido tarnt seinem Sohn gegenüber die Verschleppung als Spiel, um ihn vor den Grauen im Konzentrationslager zu schützen.
Ich habe getötet
Ab 12 Jahre
26:00 Minuten
Kinder in Kriegen, Kindersoldaten
Mit diesem Film arbeitet FRIEDENSBAND in den Schulen, weil die Schilderungen der Kindersoldat:nnen die Schüler:nnen nachdenklich werden lässt. Da im Film die Mädchen auch ihre Vergewaltigungen ansprechen, ist dies auch ein guter Film, um über sexualisierte Gewalt, insbesondere im Kontext zu den aktuellen Kriegen, zu sprechen. In Monrovia, der Hauptstadt des vom Krieg […]
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Ich habe getötet
Mit diesem Film arbeitet FRIEDENSBAND in den Schulen, weil die Schilderungen der Kindersoldat:nnen die Schüler:nnen nachdenklich werden lässt. Da im Film die Mädchen auch ihre Vergewaltigungen ansprechen, ist dies auch ein guter Film, um über sexualisierte Gewalt, insbesondere im Kontext zu den aktuellen Kriegen, zu sprechen.
In Monrovia, der Hauptstadt des vom Krieg verwüsteten westafrikanischen Liberia, strahlt das ‘Talking Drum Studio‘ ein tägliches Radio-Hörspiel aus. Der Moderator kündigt ein Programm über ehemalige Kindersoldaten an: um zu überleben, müssen viele von ihnen betteln, stehlen oder sich prostituieren.
Im Hauptteil des Filmes kommen dann fünf der ehemaligen Kindersoldaten, sie sind heute zwischen 20 und 25 Jahre alt, ausführlich zu Wort:
Stockend und immer wieder durch langes Schweigen unterbrochen, berichten Melvin, Maud, Josefine, Glasgow und Roberta von den Ereignissen, die ihr Leben für immer verdüstert haben. Als Kinder von den marodierenden Kriegsbanden zwangsrekrutiert, waren sie schon Opfer kriegerischer Gewalt, ehe sie selbst gezwungen wurden, zu kämpfen und zu töten.
Der Krieg hat ihr Leben zerstört. Sie leiden unter Schlafstörungen, Angstzuständen und Depressionen. Deutlicher als alle Worte lassen die ins Leere gerichteten, starren Blicke und die gebrochene Körperhaltung das innere Elend erahnen. Nun fühlen sie sich um ihre Jugend, um ihre Gesundheit und um ihre Zukunft betrogen. Trotzdem geben sie auch ihren vagen Hoffnungen auf ein besseres Leben Ausdruck. Sie möchten in die Gesellschaft integriert werden und etwas sinnvolles lernen.
Der Film sorgt mit seinen sehr langsamen Schnitten und langen Pausen für eine außergewöhnliche Spannung und hinterlässt bei den Jugendlichen einen tiefen Eindruck.
Wir haben, damit Sie sich sicher sein können, ob dies der richtige Film für Ihre Arbeit ist, die kompletten Dialoge vorgelegt.
Arbeitsblätter von FRIEDENSBAND:
1 Fakten Kindersoldaten – kurz
1a Info-Text A für Klasse 5-7
1b Info-Text A für Klasse 7-10
2a Info-Text B für Klasse 5-7
2b Info-Text B für Klasse 7-10
3a Perspektiven Klasse 5-7
3b Perspektiven Klasse 7-10
4a Die Kinder von Gulu
5a Forderungen Klasse 5-7
5b Forderungen Klasse 7-10
Ich wünsche mir…
Ab 8 Jahre
5 Minuten
Kinder in Kriegen
Ukraine-Krieg im Hintergrund Im Film geht es um ein Mädchen im Alter der Grundschulkinder. Es schreibt Tagebuch und spielt im Sommer mit herumfliegenden, sprechenden Laubblättern. Als diese etwas von Sturm erzählen, weiß das Mädchen zunächst nicht genau, was gemeint ist. Doch dann folgt ein Filmschnitt. Plötzlich hört man Geräusche von Gewehren und Bomben, man sieht […]
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Ich wünsche mir…
Ukraine-Krieg im Hintergrund
Im Film geht es um ein Mädchen im Alter der Grundschulkinder. Es schreibt Tagebuch und spielt im Sommer mit herumfliegenden, sprechenden Laubblättern. Als diese etwas von Sturm erzählen, weiß das Mädchen zunächst nicht genau, was gemeint ist.
Doch dann folgt ein Filmschnitt. Plötzlich hört man Geräusche von Gewehren und Bomben, man sieht Zeichnungen von Krieg und Zerstörung und das Mädchen befindet sich plötzlich im dunklen Keller und sehnt sich zurück in den Sommer, als die Welt noch in Ordnung war und es wünscht sich nichts sehnlicher, als dass der Krieg aufhören soll. Damit endet der Film und hinterlässt Gänsehaut bei den Betrachtern.
Die Kinder der Medienwerkstatt hatten sich das Thema selbst ausgewählt. Ursprünglich ging der Film, der im letzten Schuljahr in der Medienwerkstatt-AG entstand, eigentlich in eine andere Richtung, berichteten Marie Freynik und Anna Broghammer souverän und selbstbewusst im Interview mit den Organisatoren des Deutschen Menschenrecht Filmpreises.
Weiterführende Links
>> Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 2022 Preisträger in der Kategorie Non Professional
„Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis 2022 in der Kategorie ‚Non Professional’geht an… die Medienwerkstatt der Grundschule Tennenbronn!“
Mit diesen Worten holte kurz vor Weihnachten Christoph Süß vom Bayrischen Rundfunk die jungen Filmemacherinnen Marie Freynik und Anna Broghammer zusammen mit der AG-Leiterin Kerstin Heinlein auf die Bühne der Nürnberger Tafelhalle. Dort nahmen die Kinder stellvertretend für das Filmteam, zu dem noch David Moosmann und Felix Günter gehörten, für ihren Film „Ich wünsche mir…“ den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis entgegen. Dieser ist mit 2500 Euro dotiert.
Den Text haben wir der Zeitung entnommen:
https://www.nrwz.de/schramberg/ich-wuensche-mir-384399.html
Kinder der Steine – Kinder der Mauer
Ab 14 Jahre
87 Minuten
Kinder in Kriegen
Ein Schwarz-Weiss-Foto, sechs Jungen, um die zehn Jahre alt, posieren spritzig mit Victory-Zeichen für die Kamera. Das war in Bethlehem im Jahr 1989 während des ersten palästinensischen Volksaufstands und der Dreharbeiten zu Robert Kriegs Dokumentarfilm „Intifada – Auf dem Weg nach Palästina“. Zwanzig Jahre später sind die Gebiete, die damals befreit werden sollten, von einer […]
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Kinder der Steine – Kinder der Mauer
Ein Schwarz-Weiss-Foto, sechs Jungen, um die zehn Jahre alt, posieren spritzig mit Victory-Zeichen für die Kamera. Das war in Bethlehem im Jahr 1989 während des ersten palästinensischen Volksaufstands und der Dreharbeiten zu Robert Kriegs Dokumentarfilm „Intifada – Auf dem Weg nach Palästina“. Zwanzig Jahre später sind die Gebiete, die damals befreit werden sollten, von einer Mauer umschlossen. Wer waren die Kinder auf dem Bild? Wie leben sie heute? Leben sie noch?
Mit dem Foto in der Hand kehrt das Filmteam nach Bethlehem zurück, um die Jungen zu suchen und kennen zu lernen. Die sechs Kinder, heute Väter, waren zu jung, um die Intifada mit zu gestalten; sie haben weder politische Analysen noch Rechtfertigungen. Sie leben bis heute in der Altstadt von Bethlehem, ihre Verbindung zueinander ist nicht abgerissen. Das Filmteam ist eins von unzähligen, die die besetzten palästinensischen Gebiete seit Jahrzehnten täglich belagern – und vielleicht das einzige, das je zurückgekehrt ist. Aus Sorge, aus Interesse und Anteilnahme. Die kurze Begegnung zwischen Pose und Auslöser sowie die Rückkehr des Filmteams spannt ein fast zauberhaftes Band aus Fremdheit und Vertrauen. Die Männer erinnern, ulken, nehmen die Gäste mit auf ihre Arbeit und nach Hause. Sie diskutieren die Zerstrittenheit ihrer Gesellschaft und werden für kurze Zeit wieder zur Gang, deren Streifzüge unweigerlich an einer Mauer enden.
Projekt FILM IN AKTION
Besondere Aktualität bekam der Film 2014 im Rahmen unseres Projektes FILM IN AKTION. Geplant war ein mehrwöchiges Projekt in einem Berufskolleg zum Israel/Palästina-Konflikt. Die Lehrerin war in Gaza geboren. Geplant war das Projekt mit dem Autor Robert Krieg und seinem Film „Kinder der Steine – Kinder der Mauer“. Darin wird das Leiden der Palästinenser sehr anschaulich beschrieben. Wir hatten einen israelischen Studenten gefunden, der bereit war, die israelische Seite zu vertreten. In der Klasse herrschte eine starke Ablehnung der israelischen Politik vor. Mitten in diesem sehr heftigen, aber offenen Austausch war das Projekt ein Experiment, dass danke der Bilder und der menschlichen Nähe gelang. Mehr
Nach Parchim
Ab 14 Jahre
29 Minuten
Kinder in Kriegen
Ulla Struck lebt schon lange Zeit in Parchim, Moner ist gerade erst angekommen. Ulla ist Bewohnerin eines Alten- und Pflegeheims, Moner besucht die Grundschule. Sie blickt auf ein langes Leben zurück, er steht noch an dessen Beginn und lernt neugierig die neue Sprache „Deutsch“, spielt mit Freunden oder besucht den Schwimmunterricht. Obwohl sie so unterschiedlich […]
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Nach Parchim
Ulla Struck lebt schon lange Zeit in Parchim, Moner ist gerade erst angekommen. Ulla ist Bewohnerin eines Alten- und Pflegeheims, Moner besucht die Grundschule. Sie blickt auf ein langes Leben zurück, er steht noch an dessen Beginn und lernt neugierig die neue Sprache „Deutsch“, spielt mit Freunden oder besucht den Schwimmunterricht. Obwohl sie so unterschiedlich wirken, teilen sie ein gemeinsames Schicksal: Moner und Ulla Struck mussten fliehen. Beide mussten ihre Heimat verlassen und sich vor Krieg und Gewalt in Sicherheit bringen. Sie beide fanden Zuflucht im mecklenburgischen Parchim.
Im Film werden die Geschichten von Ulla Struck und Moner zu einer gemeinsamen Erzählung verwoben. Eingebettet in Alltagsszenen berichten Protagonistin und Protagonist von ihren Erfahrungen auf der Flucht und ihrer ersten Zeit in Parchim. Dabei bricht der Film mit der sonst üblichen Berichterstattung über geflüchtete Menschen: Moner und Ulla Struck werden in ihrem normalen Alltag gezeigt, nicht in Ausnahmesituationen. Die Szenen sind nicht stereotyp oder mit Symbolen überladen und beide Personen bieten durch ihre authentische Darstellung Möglichkeiten zur Perspektivenübernahme und zum empathischen Einfühlen in die von ihnen geschilderten Erfahrungen und Situationen.
Adressaten: Hauptschule/Mittelschule, Gymnasium (S1), Gymnasium (S2), Jugendarbeit, Erwachsenenbildung, Fort- und Weiterbildung, Realschule, Berufsschule, Sek. I – schulartübergreifend, Sek. II – schulartübergreifend